Statement der Gemeinde Niedernhausen

Aus aktuellem Anlass zitieren wir die Stellungnahme der Gemeinde Niedernhausen zu der Chance, Niedernhausen von Strommasten zu befreien:

Screenshot Facebook Beitrag der Gemeinde Niedernhausen

Landesregierung eröffnet Chance auf mastenfreies Niedernhausen

Bei einem Gespräch mit Vertretern aller von der geplanten Ultranettrasse betroffenen Kommunen im Rheingau-Taunus- und Main-Taunus-Kreis hat der Staatssekretär im Hessischen Wirtschaftsministerium, Jens Deutschendorf, erklärt, dass die Hessische Landesregierung im Rahmen des Ultranet-Projekts die Bundesnetzagentur als zuständige Planungsbehörde in der Pflicht sieht, die Kommunen bei der näheren Untersuchung von durch die Städte und Gemeinden eingebrachten Alternativtrassen zu unterstützen. Die bisherige Zusammenarbeit sei aus Sicht der Landesregierung nicht hinreichend. „Besonders erfreulich für uns als Kommunen und auch für die anwesenden Vertreter der Bürgerinitiativen war allerdings die klar geäußerte Erwartung des Landes, dass im Rahmen von möglichen Verschwenkungen alle Stromtrassen aus den Ortslagen zu verschwinden hätten – nicht nur die eigentliche Ultranetleitung und die bestehende 380 kV-Drehstromleitung. Damit haben wir nun deutlichen Rückenwind aus Wiesbaden zusammen mit neuen Perspektiven einer mastenfreien Gemeinde erhalten. Das macht Mut für die folgenden Schritte und motiviert uns noch mehr in unserem Einsatz gegen die jetzigen Planungen“, erklärt Bürgermeister Joachim Reimann.

Unterdessen haben sich die Kommunalpolitik in Niedernhausen parteiübergreifend sowie die Bürgerinitiative bei einem Runden Tisch unter Leitung des Bürgermeisters einvernehmlich auf das weitere Vorgehen verständigt. Auch aus Niedernhausener Sicht sollen Bundesnetzagentur und der Vorhabenträger Amprion in die Pflicht genommen werden, besser mit den Kommunen zusammenzuarbeiten. Eine von Amprion gesetzte Frist zur Zuarbeit aus den betroffenen Städten und Gemeinden wurde mangels rechtlicher Relevanz und aufgrund fehlender Informationen eine Absage erteilt. Amprion hat mittlerweile reagiert, wie Rathauschef Reimann mitteilt, und hat nun die Kommunen des Idsteiner Landes zu Einzelgesprächen Ende Juni eingeladen.

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