Vorbereitungen im Ultranet-Bestandskorridor zwischen Niedernhausen und Oberjosbach

Die Hochspannungstransitleitungen, die durch den Untertaunus verlaufen, stammen ursprünglich aus der Zeit der Weimarer Republik. Die Leitungstrassen wurden und werden trotz inzwischen erschlossener Wohngebiete, wie z.B. in Niedernhausen, fortlaufend nach den Wünschen der Netzbetreiber erweitert, erhöht und leistungsstärker ausgebaut. Für den Ausbau der Vergangenheit fehlt jegliche Planfeststellung oder Umweltverträglichkeitsprüfung. Nach der Devise, wo schon was ist, kann auch noch mehr hin, soll nun auch die Höchstspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ) Ultranet mitten durch Niedernhausen, angeblich auf „Vorhandenen Masten“, geführt werden. Ungeklärte Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen (z.B. ionisierende Corona-Emissionen) werden trotz Warnung des Bundesamtes für Strahlenschutz nicht ernst genommen. Auch die zu erwartenden Geräuschimmissionen der[…]

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9. Ultranet-Forum – Für mastenfreie Wohngebiete

Die geplante HGÜ-Hybridleitung Ultranet und die zu erwartenden Umweltbelastungen mitten in dicht besiedelten Wohngebieten sorgen bei den Bürgern für Ängste und Besorgnis über neue und immer höhere und lautere Masten mitten in den Wohngebieten. Die Bürgerinitiative Niedernhausen.Eppstein e.V. bemüht sich deshalb zusammen mit der Gemeinde Niedernhausen, dem Land Hessen und der Bundespolitik um Akzeptanz fördernde, umweltverträgliche und bürgerfreundliche kleinräumige Verschwenkungen der Ultranet Trasse einschließlich der begleitenden Stromleitungen. Am 22.Sept. um 20.00 Uhr veranstaltet die BI Niedernhausen.Eppstein e.V. das 9. Ultranet Forum in der Autalhalle zur Information der Bürger über den aktuellen Stand des Vorhabens und den Aktivitäten der Politik in[…]

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Meta-Studie für das Niedernhausener Umspannwerk

Die Energiewende nimmt an Fahrt auf und wird nicht nur auf der Erzeugerseite einen großen Wandel hervorrufen, sondern auch die Verteil-Netzbetreiber werden sich mit den lokalen Netzen den neuen Anforderungen der Verbraucher stellen müssen. Der Ausbau der E-Mobilität, die Umrüstung der Industrie auf Strom und grünen Wasserstoff, der Austausch von Öl- und Gasheizungen durch Wärmepumpen und vieles mehr wird entsprechend den Prognosen des Fraunhofer Instituts die benötigten Strommengen je nach Primär-Energie-Szenario mit dem Faktor 1,5 bis ca. 3,0 erhöhen. Gerade im Juli hat Wirtschaftsminister Altmaier seine Prognose für den Strombedarf 2030 um 15% gegenüber heute für Deutschland erhöht von heute[…]

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Die Energiewende wirft ihre Schatten voraus – nicht nur bei Transitleitungen gibt es Handlungsbedarf

Die Energiewende steht erst am Anfang und wird nicht zuletzt für E-Mobilität und Wärmepumpen zur Gebäudeheizung von den beteiligten Netzbetreibern gewaltige Investitionen für Leitungsumbau und -nachrüstung erfordern. Bisher wurden in der Öffentlichkeit hauptsächlich große Transitleitungen für Windstromübertragung von Nord nach Süd diskutiert bzw. haben diese das Interesse auf sich gezogen. Die Energiewende wird aber nicht nur überregionale Übertragungsnetze wie z.B. Ultranet betreffen, sondern auch die regionalen Verteilernetze, wie die gerade in Planung befindliche neue Einspeisung Wiesbaden Ost in ersten Ansätzen zeigt.Einen Eindruck was auf uns zukommt, geht aus dem Abschlussbericht „Verteilernetzstudie Hessen 2024 – 2034“ (2018 BearingPoint GmbH, Frankfurt/Main, Fraunhofer[…]

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Petition an den Bundestag

Seit 2016 bemüht sich unsere Bürgerinitiative um mastenfreie Siedlungsräume in Niedernhausen und um einen umweltverträglichen und bürgerfreundlichen Trassenverlauf der geplanten HGÜ-Transitfreileitung Ultranet. In der folgenden Zusammenstellung sind die Beschlüsse zur D3- Verschwenkungstrasse von GVV Niedernhausen, Kreistag RTK und Hess. Landtag aufgelistet: Beschluss der Gemeinde Niedernhausen zu einer oberirdischen Verschwenkung von Ultranet außerhalb der Siedlungsgebiete vom 15.08.2018 – Anlage 1 Beschluss der Gemeinde Niedernhausen zu einer Verschwenkung von Ultranet entlang der Trasse D3 vom 21.08.2019 – Anlage 2 Aufstellungsbeschluss der Gem. Niedernhausen vom 14.10.2020 über die freiwerdenden Flächen – Anlage 3 Beschluss des hessischen Landtags vom 20.11.2020 mit der Aufforderung der[…]

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Pressemitteilung: Ultranet-Protest Camp in Bonn

Das Ultranet – Projekt des Stromnetzbetreibers Amprion ist ein Milliardenprojekt zum Stromtransport vom Norden in den Süden. Das zweigeteilte Verfahren zur Festlegung des genauen Trassenverlaufes dieser neuen Hochspannungs-Gleichstromübertragung (400 kV HGÜ) liegt dabei in Bonn bei der Bundesnetzagentur. Im Rahmen der Bundesfachplanung wird der Trassenkorridor bestimmt. Danach entscheidet sich im Zuge des Planfeststellungsverfahrens der konkrete Trassenverlauf im zuvor bestimmten Trassenkorridor. Das Parlament in Berlin hatte den Bedarf für Ultranet 2014 beschlossen und in Gesetzesform gegossen. Anders als bei allen sonstigen geplanten HGÜ-Leitungen (Südlink, Südwestlink) wurde dabei der Vorrang der Erdverkabelung nicht im Gesetz vorgesehen. So sieht die Amprion vor, im[…]

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Ultranet-ProtestCamp in Bonn

Das Ultranet – Projekt des Stromnetzbetreibers Amprion ist ein Milliardenprojekt zum Stromtransport vom Norden in den Süden. Das zweigeteilte Verfahren zur Festlegung des genauen Trassenverlaufes dieser neuen Hochspannungs-Gleichstromübertragung (400 kV HGÜ) liegt dabei in Bonn bei der Bundesnetzagentur. Im Rahmen der Bundesfachplanung wird der Trassenkorridor bestimmt. Danach entscheidet sich im Zuge des Planfeststellungsverfahrens der konkrete Trassenverlauf im zuvor bestimmten Trassenkorridor. Das Parlament in Berlin hatte den Bedarf für Ultranet 2014 beschlossen und in Gesetzesform gegossen. Anders als bei allen sonstigen geplanten HGÜ-Leitungen (Südlink, Südwestlink) wurde dabei der Vorrang der Erdverkabelung nicht im Gesetz vorgesehen. So sieht die Amprion vor, im[…]

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Ultranet – Über das Versagen der Genehmigungsbehörde bei der Raumplanung

Ultranet – Ein Herzstück der Energiewende kämpft mit fehlender Verantwortung der Vorhabenträgerin Amprion und der Zögerlichkeit der Genehmigungsbehörde bei der Raumplanung. Die BNetzA nimmt ihre Aufgabe nicht wahr und ist in zu vielen Punkten zu inkompetent, insbesondere in der erforderlichen Raumplanung! Das ist der Skandal und die Politik in Berlin hat das noch nicht erkannt. Land Hessen gegen Bundesnetzagentur – oder wie man Chancen aus Großprojekten der Energiewende verspielen kann Im Rahmen der Energiewende werden mehrere sogenannte Stromautobahnen, das sind Stromleitungen mit neuer Technik, sogenannter Höchstspannungsgleichstromübertragung (HGÜ), in Deutschland benötigt, um den Windstrom von der Nord- und Ostsee in den[…]

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Bürgerinitiative beantragt Klagefähigkeit

Die Mitglieder des Vereins BI.Niedernhausen.Eppstein.e.V., der sich für mastenfreie Wohngebiete und eine umweltfreundliche und bürgergerechte Verschwenkung der geplanten Ultranet-Höchstspannungsleitung einsetzt, trafen sich am 29.Sept. zu ihrer Jahresmitgliederversammlung. Insgesamt kann der Verein auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2019 und ein bisheriges Jahr 2020 zurückblicken. Highlights waren die erfolgreichen Initiativen beim Bundeswirtschaftsministerium in Berlin und der damit verbundene Besuch von BWiMin Altmaier in Niedernhausen, der sich bei diesem Besuch klar zu Niedernhausen geäußert hat: „Hier muss sich was ändern“. Auch das Land Hessen und das hessische Wirtschaftsministerium konnten für das Vereinsziel „mastenfreie Wohngebiete“ und „Verschwenkung der Ultranet Trasse“ gewonnen werden. Der hessische[…]

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Ultranet-Konfigurator für die Nacherörterung

Wie angekündigt hat die BNetzA die Unterlagen des Vorhabenträgers Amprion zur Nachbeteiligung für Alternativen und Trassenkorridoranpassungen offengelegt. Diese werden zurzeit von der BI.Niedernhausen.Eppstein gesichtet und durchgearbeitet. Im Nachgang zu dem Erörterungstermin von 2019 in Limburg hatten beteiligte Kommunen, Einzelpersonen und Initiativen Hinweise und Alternativvorschläge bei der BNetzA eingereicht, die diese dem Vorhabenträger Amprion zur Prüfung vorgelegt hat. Für die Trassenverschwenkung in Niedernhausen ist das Ergebnis enttäuschend, um dies vorweg zu nehmen. Die Unterlagen der Firma Amprion beurteilen lediglich den Alternativverlauf einer Hybridtrasse und vergleichen diesen mit der Bestandstrasse. Eine Mitverlagerung und Bündelung der anderen Leitungen wird nicht betrachtet, sodass sich[…]

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